Aus dem Archiv der ExtraTip Mediengruppe
vom 24.04.2008Kassel und Umgebung „Kleine Tages-Motorradtour“
Wir fahren unsere wunderbare Fulda entlang, über Melsungen, der schönen,
alten Fachwerkstadt, die wir nutzen, gemütlich einen Kaffee zu trinken. Weiter geht`s über Rotenburg a.d.F., Bebra und Bad Hersfeld.
Hier nehmen wir die B27, um in die, für Motorradfahrer imposanten, kleinen Straßen zu gelangen. Kurz hinter Hauneck, Richtung Eiterfeld schon mit Sicht auf die kommende, hessische Rhön nach Rassdorf.
Über gepflegte, kurvenreiche Straßen nach Buttlar, Tann, Hilders, auf die Wasserkuppe, die zu einer Pause einlädt, und uns einen herrlichen Blick auf startenden und landende. Paraglider und Segelflugzeuge werfen lässt. Wie wär`s mit einer entspannenden Fahrt auf der Sommerrodelbahn?? Alternativ für Intellektuelle die Besichtigung des Segelflieger Museums.
Die Rhön als solches gilt als eines der ausgeprägtesten Vulkangebirge Europas. Auf dem höchsten Berg Hessens (950 m) ist der Blick auf die darunterliegenden, kegelförmigen Gipfel sehr beeindruckend.
„Mä Kasseläner“ können auch auf unsere, unter dem Gipfel entspringende „Fulle“ schauen.
Wir folgen dem Hohe Rhönring (284), und in Schräglagemanier von Kurve zu Kurve geht’s über Ehrenberg – Seifers (278) Richtung Flating am schwarzen Moor vorbei, mit Sicht auf die ehemaligen Grenzanlagen.
Vom schwarzen Moor geht unsere Kurvenfahrt nun wieder nach Süden über die einsamen, kahlen und ein wenig öde wirkenden Hochplateaus der Hohe Rhön nach Bischofsheim. Wir finden ein von den Bergen eingerahmtes Städtchen mit Fachwerkhäusern, einem mächtigen Zehntturm, und gemütlichen Weinstuben vor – denn wir befinden uns schon in der fränkischen Rhön –
einer Kurvenfahrt von Kassel aus und einer Distanz von ca. 200 km .
Zur größeren Pause geht es jetzt in rechts – links Lage zu unseren Brüdern ins nahegelegene Kloster Kreuzberg.
Hier gibt es als Hauptattraktion, neben den Mönchen, eine Klosterwirtschaft (Übernachtung möglich).
Nach entspannter Mittagspause setzten wir die Fahrt über das obere Sinntal fort, passieren Bad Brückenau – Bayrisches Staatsbad (1816) (Sommerresidenz von König Ludwig I),
Fulda, Lauterbach (254), entlang der deutschen Märchenstrasse, weiter über Ziegenhain, Homberg Efze, Wabern – zurück nach Kassel, um dort im Biergarten den schönen Tag Revue passieren zu lassen.
Fazit: Gepflegte, kurvenreiche Strecke von Anfang bis Ende, für Individualisten, die gern mal Abseitsstrecken fahren.
Viel Spaß wünscht euch
Jürgen Schäfer